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Renke Holert

Microsoft Project and Microsoft Project Server

  • Microsoft Project 2011 Infotag und User Group Meeting

    Gemeinsam mit Microsoft und der Microsoft Project User Group (MPUG) laden wir Sie herzlich zu unserem EPM Anwender Treffen und kostenlosen Infotag am 28.09.2011 in Berlin und am 29.09.2011 in Oldenburg ein.
    Sehen Sie live, wie Sie unternehmensweit Ihre Projekte und Ressourcen mit Microsoft Project 2010, Project Server 2010, SharePoint Server 2010, Outlook 2010 und Lotus Notes 8 managen können.

    Mehr hier »

  • Screencast Terminplanung mit Allocatus

    Wir haben den Screencast für die Planung von Terminen mit Microsoft Project 2010 und Outlook 2010 aktualisiert. Die neue Version liegt hier

  • Gartner bewertet Microsoft Project Server 2010 mit der Höchstnote

    Im aktuellen MarketScope for Project and Portfolio Management Applications (früher Gartner Magic Quadrant) erhält Project Server die beste Bewertung Strong Positive.

    Mehr unter: http://www.gartner.com/technology/media-products/reprints/microsoft/vol14/article21/article21.html

  • Unterstützung zu Microsoft SQL Server 2005 nur noch eingeschränkt verfügbar

    Am 12. April 2011 ist die Mainstream Support-Phase für den SQL Server 2005 ausgelaufen. Die Extended Support-Unterstützung wird im April 2016 enden. Mehr zur Produktpflege und –unterstützung siehe hier:

    http://community.allocatus.com/blogs/holert/archive/2010/09/06/unterst-tzung-zu-microsoft-project-2003-und-project-server-2003-nur-noch-eingeschr-nkt-verf-gbar.aspx

  • Microsoft Project zum Sonder-Preis

    Für Unternehmen, die Open und Open Value kaufen, also ca. bis 500 Arbeitsplätze, gibt es aktuell 15% Rabatt auf Project Standard und Project Professional:

    http://www.microsoft.com/germany/licensing/promotions

     

  • MPUG Anwendertreffen/Infotag zu MS Project und Project Server – Bremen – 20.09.2010

    In Zusammenarbeit mit Microsoft und der Microsoft Project User Group (MPUG) veranstalten wir einen Infotag in Bremen zu Microsoft Project, Microsoft Project Server inkl. Integration mit Microsoft Exchange Server und Lotus Domino Server.

    Microsoft Project Professional 2010

    U.a. zeigen wir die neuen Funktionen von Microsoft Project 2010 und Project Server 2010. Zudem berichtet einer unserer Kunden von seinen Erfahrungen beim Einsatz von Project Server.

    Das ganze findet statt am 20. September bei Bremen im Hotel Bremer Tor, Syker Straße 4, 28816 Stuhr.

    Mehr Infos und Anmeldung hier:

    http://www.holert.com/News/MS-Project-Infotag-Bremen-Agenda-2010.aspx

  • Microsoft Project 2007 und Project Server 2007 Produktpflege August 2010

    Die neuesten Aktualisierungen zu MS Project 2007 und Project Server 2007 bringen u.a. Verbesserungen in den Bereichen von Basisplänen und Hauptprojekten. Einzelheiten können Sie dem jeweiligen KB Artikel entnehmen:

    Project 2007
    http://support.microsoft.com/kb/2289175

    Project Server 2007
    http://support.microsoft.com/kb/2276475

    Windows SharePoint Services 3.0
    http://support.microsoft.com/kb/2276474

    SharePoint Server 2007
    http://support.microsoft.com/kb/2276469

    Diese Hotfixes können Sie direkt auf der Microsoft Website unter den genannten Adressen bestellen. Bitte testen Sie die Aktualisierungen zuvor auf einem Testsystem und erstellen Sie in jedem Fall zuvor eine Sicherung, sowie einen Plan zur Rücksicherung. Bitte beachten Sie, dass im Service Pack 2 (SP2) dieses kumulative Update nicht enthalten sind.

    Das folgende Beitrag von mir beschreibt, wie Sie die aktuelle Version von Project und Project Server ermitteln: http://community.allocatus.com/blogs/holert/archive/2010/05/06/wie-kann-ich-die-version-von-ms-project-und-project-server-ermitteln.aspx

  • Unterstützung zu Microsoft Project 2003 und Project Server 2003 nur noch eingeschränkt verfügbar

    Am 14.04.2009 endete der Mainstream Support zu MS Project 2003 und Project Server 2003. Bis zum 08.04.2014 steht nur noch der Extended Support zur Verfügung:

    Microsoft Support Laufzeiten

    D.h. u.a. werden Änderungen an Design und Funktion nicht mehr durchgeführt. Nicht sicherheitsrelevante Hotfixes werden nur bei Erwerb einer kostenpflichtigen Extended Hotfix Support-Vereinbarung bereitgestellt. Sicherheitsrelevante Hotfixes werden jedoch noch bis zum Ablauf des Extended Supports kostenlos von Microsoft bereitgestellt.

    Weitere Infos finden Sie hier: http://support.microsoft.com/lifecycle/?ln=de

  • MS Project Projektplan als PDF-Dokument speichern

    Neu in der 2010 Version von Microsoft Project ist, dass man ohne zusätzliche Werkzeuge, wie z.B. Acrobat, einen Projektplan als PDF-Dokument speichern kann:

    MS Project Projektplan als pdf-Dokument speichern

    Zum Speichern im PDF-Format braucht man nur den Dateityp PDF auswählen und die Datei in diesem Dateiformat zu speichern.

  • Vorgänge nach Team in Microsoft Project gruppieren

    Aus Blickwinkel eines Teamleiters ist es oft hilfreich, alle Aufgaben bzw. Vorgänge (Tasks) des eigenen Teams gesammelt darzustellen, ohne die Namen der eigentlichen Akteure selbst preiszugeben.

    Um die Teamzugehörigkeit auszudrücken, ist in Microsoft Project das Ressourcenfeld Gruppe (Group) vorgesehen. Standardmäßig wird dieses beim Einsatz des Project Server mit dem Feld Abteilung (Department) aus dem Active Directory synchronisiert.

    In Vorgangsansichten wird zu jedem Vorgang das Team der eingeplanten Ressource im Vorgangsfeld Ressourcengruppe (Resource Group) angezeigt.

    Wenn Sie in der Ansicht Ressource: Einsatz (Resource Usage) eine Gruppierung (Group) nach dem Feld Gruppe (Group) auswählen, erhalten Sie die gewünschte Ansicht:

    Gruppierungen können Sie bis einschließlich Project 2007 über das Menü Projekt/Gruppe/Weitere Gruppen (Project/Group/More Groups) erstellen.

  • Wie kann ich die Version von MS Project und Project Server ermitteln

    Um die genaue Version von Microsoft Project und Microsoft Project Server zu ermitteln, gehen Sie folgendermaßen vor:

    Project Server 2007/2010

    1. Fügen Sie folgendes Skript in ein neues Abfragefenster im SQL Server Management Studio ein:
      USE <PROJECTSERVERNAME>_Published
      SELECT * FROM Versions WHERE VersionId ='00000000-0000-0000-0000-000000000000'ORDER BY Id DESC
    2. Ersetzen Sie <PROJECTSERVERNAME>_Published durch den Namen Ihrer Published Datenbank
    3. Führen Sie das Kommando aus und lesen Sie in der obersten Zeile in der Spalte Version die neueste Version ab.

    Project 2007/2010

    1. Starten Sie MS Project und rufen Sie für die 2007er Version im Menü ? den Menüeintrag Info aus bzw. für die 2010er Version im Menü Datei den Menüeintrag Hilfe/Weitere Versions- und Copyrightinformationen.
    2. Die Version (Build) können Sie jetzt im angezeigten Dialog im Format 12.*.*.* bzw. 14.*.*.* ablesen

    Hinweis: Ungleiche Versionsstände zwischen Project Client und Server sind eine häufige Ursache für Fehlfunktionen. Project Server 2010 kann das Verbinden alter Clients verhindern. Für Project Server 2007 können wir Ihnen ein VBA Makro bereitstellen, das dieses ebenfalls übernimmt.

    Tipp: Für Project Server 2010 können Sie in der SharePoint Zentraladministration unter Upgrade und Migration/Produkt- und Patchinstallationssstatus überprüfen die aktuelle Version aller SharePoint Komponenten inkl. Project Server ermitteln.

  • Die Newsgroups microsoft.public.de.project.* ziehen um ins Web

    die NNTP Newsgroups waren über viele, viele Jahre der wohl wichtigste und
    lebendigste Raum für den lebhaften fachlichen Austausch untereinander.
    Gerade der Einsatz von handlichen Newsreadern, die auch die Offline
    Bearbeitung erlaubten, und die Beschränkung auf reine textuelle Informationen
    waren die großen Pluspunkte. Demgegenüber standen für viele Anwender
    Zugangsproblem, u.a. wg. des verwendeten Protokolls und auch der nötigen
    Software.

    Die web-basierten Foren kompensieren diese Nachteile und sind in den letzten
    Jahren deutlich leistungsfähiger geworden. Für unser Buch hatten wir deshalb
    schon deutschsprachiges Forum zu MS Project
    http://community.allocatus.com/forums/5/ShowForum.aspx eingerichtet, das
    sich seitdem großer Beliebtheit erfreut.

    Nun muss ich heute mit einem weinenden Auge bekanntgeben, dass die
    Newsgroups microsoft.public.de.project, microsoft.public.de.project.server und microsoft.public.de.project.vba bald abgeschaltet werden. Das
    lachende Auge freut sich aber jetzt schon auf einen regen Austausch in dem
    kombinierten deutschsprachigen Forum zu Access, InfoPath, Visio und Project:
    http://social.answers.microsoft.com/Forums/de-DE/officebizde/threads

    Auf ein Wiedersehen dort
    Renke Holert

  • Ressourcenengpässe mit Microsoft Project frühzeitig erkennen

     von Renke Holert 

    Wenn Projekte von der ursprünglichen Planung abweichen, kann das verschiedene Ursachen haben. Eine davon ist, dass Ressourcenengpässe zu spät erkannt werden. Stehen die benötigten Ressourcen während des Projekts nicht in ausreichender Menge und mit der erforderlichen Qualifikation zur Verfügung, muss umgeplant werden. Das erfordert zusätzlichen Aufwand und steigert unter Umständen die Kosten z.B. durch Überstunden oder kurzfristig engagierte, teurere Ressourcen. Lässt sich ggf. der Terminplan trotzdem nicht mehr einhalten, werden mitunter Kunden unzufrieden oder es drohen gar Vertragsstrafen.

    Um Ressourcenengpässe frühzeitig zu erkennen oder nach Möglichkeit ganz zu verhindern, ist zusätzlicher Aufwand bei der Planung erforderlich: Der Projektleiter muss Ressourcenbedarf und ‑verfügbarkeit verlässlich ermitteln und die entsprechenden Vereinbarungen zur Ressourcenbuchung passend treffen und überprüfen. Der Einsatz von Projektmanagement-Software wie Microsoft Project verringert dabei den Aufwand für die Planung – allerdings nur, wenn die zur Ressourcenplanung notwendigen Prozesse in dem Werkzeug zweckmäßig umgesetzt werden.

    Dieser Beitrag beschreibt, auf was Sie achten müssen, um eine realistische Ressourcenplanung zu erstellen und zeigt, wie Sie Microsoft Project effizient einsetzen, um den Planungsaufwand gering zu halten.

    Um Bereiche für mögliche Verbesserungen aufzuzeigen, werde ich nacheinander die vier folgenden Fragestellungen beleuchten:

    • Wurde der Ressourcenbedarf realistisch geschätzt?
    • Wurde die Ressourcenverfügbarkeit realistisch ermittelt?
    • Wurden passende Vereinbarungen getroffen?
    • Halten sich alle Beteiligten an die Vereinbarungen?

    Zu jeder Fragestellung werde ich die typischen Problembereiche im organisatorischen Bereich und in der Umsetzung mit Microsoft Project benennen und Lösungsansätze dazu aufzeigen.

    Wurde der Ressourcenbedarf realistisch geschätzt?

    Die wichtigste Voraussetzung, um Ressourcen für die Projektdurchführung buchen zu können, ist eine realistische Schätzung des Ressourcenbedarfs. Wie können Sie dies sicherstellen? Und welche Fehler gilt es bei der Umsetzung der Ergebnisse der Schätzung in Microsoft Project zu vermeiden?

    Ausreichend Zeit für die Schätzung einplanen

    Eine häufige Ursache für die Fehleinschätzung des Ressourcenbedarfs liegt darin, dass dafür nicht genügend Zeit aufgewendet wird. Oft ist die Bereitschaft vom Auftraggeber gering, für ein Angebot oder eine erste Entscheidung Zeit (und damit Kosten) zu investieren, um eine realistische Aufwandschätzung zu erstellen. Oder es wird angenommen, dass die für eine Schätzung benötigte Zeit den Start des Projekts und damit dessen Fertigstellung verzögert. Das ist jedoch nicht der Fall, da es sich ja schon um planerische Tätigkeiten handelt, die später ohnehin ausgeführt werden müssen. Mit dieser Argumentation lässt sich die Aufwandschätzung in der Regel dem Auftraggeber gegenüber auch besser verkaufen.

    Bei der Aufwandschätzung sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

    • Haben Sie die Ressourcen, die später die Arbeiten ausführen sollen, bei der Schätzung ausreichend einbezogen?
    • Wurden die Schätzungen detailliert genug ausgeführt? Das heißt: Wurde die gesamte Projektarbeit in Vorgänge unterteilt, die sowohl für den Projektleiter als auch für den Projektmitarbeiter überschaubar sind?
    • Wurden die notwendigen Vor- und Nacharbeiten für die jeweiligen Vorgänge mit eingeplant?
    • Wurden die Qualifikationsanforderungen an die Ressourcen für die jeweiligen Vorgänge dokumentiert?

    Ressourcenbedarfsschätzung getrennt vom Kapazitätsabgleich durchführen

    Haben Sie den Ressourcenbedarf ermittelt und obige Fragen mit "Ja" beantwortet, können Sie die entsprechenden Ressourcen den einzelnen Vorgängen in Microsoft Project zuordnen. Ein typischer Fehler dabei ist, den Vorgängen die Ressourcen prozentual zuzuordnen (also z.B. mit 60% statt mit 100%). Der Planer will damit ausdrücken, dass die Ressource nicht zu 100% für die Projektarbeit zur Verfügung steht, da sie nicht den ganzen Tag an dem Vorgang arbeiten könne. Dieses Vorgehen ist jedoch aus inhaltlichen sowie aus praktischen Gründen problematisch.

    Erstens ist es nicht Aufgabe der Ressourcenbedarfsschätzung, die Ressourcenverfügbarkeit zu berücksichtigen. Und zweitens kann sich der Planer zu diesem Zeitpunkt nicht sicher sein, welche Verfügbarkeit die Ressource zum geplanten Zeitpunkt tatsächlich hat. Ist die Ressource z.B. noch in anderen Projekten verplant oder nimmt ihr Tagesgeschäft mehr Zeit als die geschätzten 40% in Anspruch, würde die prozentuale Zuordnung nicht stimmen. Zudem sollten Ressourcen möglichst kompakt für ihre Aufgaben eingeplant werden, denn nur so bleiben Rüstkosten gering, die durch Parallelarbeiten entstehen.

    Neben diesen inhaltlichen Gründen ist eine prozentuale Zuordnung auch für die praktische Umsetzung ungünstig, weil sie den Ressourcenabgleich in Microsoft Project komplizierter macht: Vorgänge kann man bei einem späteren  Kapazitätsabgleich leicht verschieben oder unterbrechen. Eine prozentuale Zuordnung lässt sich jedoch nur aufwändig anpassen. Bild 1 zeigt das anhand eines Beispiels, bei dem eine Ressource drei verschiedenen Vorgängen (20h, 10h und 8h Arbeit) jeweils mit unterschiedlichem prozentualen Anteil zugeordnet wurde. Durch Verschieben der Vorgänge auf der Zeitskala ist es nicht möglich, die Ressource vollständig auszulasten. Aufwändige Nacharbeiten, z.B. in einer tagesgenauen Anpassung der Arbeit in der Ansicht Ressource: Einsatz wären nötig.

    Bild 1: Vorgänge mit prozentualer Zuordnung erschweren den Kapazitätsabgleich.

    Wird die Ressource jedoch allen Vorgängen zu 100% zugeordnet (Bild 2), lässt sich die vollständige Auslastung leicht durch Verschieben erreichen. Eine 100%-Zuordnung erleichtert also den späteren Ressourcenabgleich. Der eigentliche Abgleich erfolgt jedoch erst nach Ermittlung der Ressourcenverfügbarkeit.

    Bild 2: Kapazitätsabgleich bei Vorgängen mit 100%iger Zuordnung.

    Lesen Sie mehr im Projektmagazin

  • Microsoft Project 2010 und Microsoft Project Server 2010 - Sneak Preview

    Mit diesem Beitrag möchte ich Ihnen einen Überblick über die noch in der Entwicklung befindlichen neuesten Version von Microsoft Project Professional 2010 und Project Server 2010 geben. Diese Version wird voraussichtlich im erste Halbjahr 2010 zusammen mit Office 2010 auf den Markt kommen. Dabei werde ich mich auf den Blickwinkel des Projektleiters und –mitarbeiters beschränken und Ihnen die Highlights aus den Bereichen Anforderungs-, Programm und Portfolio Management kurz vorstellen. Ebenso beleuchte ich die interessantesten Neuerungen aus den Bereichen Projekt- und Ressourcenmanagement  im Web und im neuen Project Professional und Projektkommunikation mit Mitarbeitern. Zudem zeige ich Beispiele, wie Sie Project Server in Ihrem Unternehmen auch technisch integrieren können und wo Sie weitere Infos zu der aktuellen und neuen Version von Project 2010 finden.

    Anforderungs-, Programm und Portfolio Management

    Neu ist unter anderem die Unterstützung der Prozesse in den Bereichen Anforderungs-, Programm- und Portfoliomanagement. Diese sind aus dem Portfolio Server 2007 hervorgegangen, der komplett in den neuen Project Server 2010 integriert wurde und als eigenständiges Produkt nicht weiter besteht.

    Nehmen wir an, Sie arbeiten in einem Bauunternehmen und haben eine neue Projektidee oder Kundenanforderung bekommen und möchten dieses gerne zur Umsetzung ihrem Management vorschlagen. Mit dem neuen Project Server können Sie den Prozess vollständig abbilden. Das bedeutet, Sie sammeln im Project Web Access Projektvorschläge, Projektanträge und sonstige Vorhaben sowohl für interne als auch externe Projekte und bewerten diese nach einheitlichem Schema. Danach kann das Management diese strukturiert erfassten Vorschläge zentral darstellen, nach zuvor definierten Kriterien gewichten und hieraus einen optimalen Projektemix zusammenstellen.

    Um einen einen Vorschlag einzugeben, öffne ich den Project Center im Project Web Access. Auf den ersten Blick fällt auf, dass die aus Office 2007 bekannte Multifunktionsleiste jetzt auch im Project Web Access eingezogen ist. Hier setzt Project noch enger als die Vorgängerversion auf SharePoint und profitiert dadurch u.a. von der vereinfachten Benutzerführung.

    sample_proposal

    Um den Vorschlag nun zu erstellen, wähle ich in der Multifunktionsleiste unter New einen Vorschlag vom Typ Sample Proposal aus.

    holert-anbau-2 

    Danach gebe ich den Namen meines Vorschlags, eine Beschreibung und das gewünschte Startdatum ein. Zum Abschluss speichere ich den Vorschlag auf dem Server.

    holert-anbau-3

    Anschließend, zeigt mir der Server an, dass sich mein Vorschlag auf der ersten Stufe befindet und dass ich noch weitere Pflichtfelder ausfüllen muss.

    holert-anbau-4

    Wenn ich den Abschnitt All Workflow Stages aufklappe, sehe eine Übersicht über alle definierten Stufen, die ein Vorschlag bis zum Projektabschluss durchlaufen kann. Technisch handelt es sich dabei einen SharePoint Workflow, der wiederum auf der Windows Workflow Foundation basiert.

    holert-anbau-5

    Um die fehlenden Felder auszufüllen, klicke ich in der Multifunktionsleiste auf Next

    image

    Auf der folgenden Seite gebe ich das Projektziel, die Geschäftsanforderung und eine grobe Kostenschätzung an.

    holert-anbau-7

    Nach dem ich alles eingegeben habe, sende ich den Vorschlag zur Genehmigung ab. Ein Gremium des Unternehmens kann diesen Vorschlag jetzt prüfen und entweder ablehnen oder genehmigen. Je nach Entscheidung kann der Vorschlag dann z.B. überarbeitet oder um detaillierte Angaben ergänzt werden. Im Rahmen dieser Detaillierung können dann weitere zuvor definierten Dinge abgefragt werden, wie ein Meilensteinplan, Auswirkungen auf unterschiedliche strategische Ziele u.v.m. Im Standard ist dies sehr schlank vorformuliert, kann aber ohne Programmierung flexibel an die konkreten Anforderungen der jeweiligen Organisation angepasst werden.

    Zu jedem beliebigen Zeitpunkt können alle Vorschläge zentralisiert auch zusammen mit bereits laufenden Projekten dargestellt und bewertet werden. Je nach Gewichtung der einzelnen Bewertungskriterien kann dann ein Auswahlvorschlag für das Projektportfolio erstellt werden und mit Auswahlvorschlägen auf Basis anderer Gewichtungen verglichen werden, so wie vom aktuellen Project Portfolio Server 2007 bekannt.

    Projekt- und Ressourcenmanagement  im Web und im neuen Project Professional

    Nehmen wir an, dass der Vorschlag für den Holert-Anbau wäre genehmigt worden sei und weiter ausgeplant werden soll. Anders als bisher kann der Projektplan jetzt auch ohne Project Professional im Project Web Access bearbeitet werden.

    holert-anbau-8

    Dazu klicke ich in der Multifunktionsleiste auf die Schaltfläche Edit.

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    Wie von der Windows Anwendung Project gewohnt, kann man jetzt auch in der Web Variante Vorgänge eingeben und bearbeiten.

     holert-anbau-10

    Und das mit der Möglichkeit, die einzelnen Eingaben rückgängig zu machen, sogar mehrfach. Insgesamt ist die Projektbearbeitung im Project Web Access sehr mächtig geworden und das ohne, dass auf dem lokalen Rechner etwas installiert werden muss, auch keine ActiveX Steuerlemente. Einzige Voraussetzung ist der Internet Explorer in einer aktuellen Version.

    holert-anbau-11

    Nun möchte ich meinen Projektplan dennoch gerne in Project weiterbearbeiten. Dazu speichere und schließe ich den Projektplan im Project Web Access und öffne diesen mit Project. Auf den ersten Blick ist der Unterschied zum Project Web Access kaum zu erkennen, da jetzt auch die Multifunktionsleiste in Project einzogen ist. Hierbei sind die Funktionen jetzt u.a. nach Vorgängen und Ressourcen angeordnet, was inhaltlich gut zum methodischen Vorgehen z.B. nach dem PMBOK Guide des Project Management Institutes passt. In der Abbildung oben sind zudem zwei weitere Neuerungen zu erkennen, und zwar erstens die Timeline Ansicht, also die Darstellung der Projektvorgänge auf einem Zeitstrahl und die Auswahl des Vorgangsmodus.

    holert-anbau-12

    Wenn man den neuen manuellen Vorgangsmodus auswählt, berechnet Project im Gegensatz zum bisher bekannten automatisch Modus die Vorgänge nicht, d.h. die sehr nützliche, aber besonders von Gelegenheitsnutzern von MS Project oft nicht vollständige verstandene Berechnungslogik greift hier nicht. Das Verhalten gleicht hier eher demjenigen von Excel. Dieser Vorgangsmodus eignet sich auch gut für eine frühe Phase in einem Projekt, in dem z.B. Termine noch nicht feststehen.

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    Im Beispiel gebe ich jetzt zu der Phase Bauplanerstellung drei weitere Vorgänge ein. Man sieht, dass diese standardmäßig auf nicht berechnet stehen und folglich auch keine Dauer, Anfang und Ende zu sehen ist.

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    Ebenso wenig sieht man im Balkendiagramm zu diesen Vorgängen einen Balken. Im nächsten Schritt möchte ich zu den Vorgängen Ressourcen zuordnen, hierzu füge ich die Ressource Renke Holert zu meinem Projektteam hinzu und wechsele in die neue Ansicht Team Planner:

    holert-anbau-15

    Hier sieht man in der oberen Bildschirmhälfte, dass die Ressource Renke Holert im aktuellen Zeitrahmen keinem Vorgang zugewiesen wurde. Demgegenüber sieht man in der unteren Bildschirmhälfte alle bisher noch keinen Ressourcen zugeordneten Vorgänge. Die manuell berechneten Vorgänge sind noch nicht terminiert und erscheinen somit an der linken Seite ohne Zeitbezug. Die automatisch berechneten Vorgänge sind an ihrem berechneten Termin rechts in der Zeitskala zu sehen.

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    Um den Vorgang jetzt der Ressource zuzuordnen, ziehe ich diesen mit der Maus in den oberen Bereich auf den gewünschten Zeitraum in die Zeile der gewünschten Ressource. Auf diese Art und Weise wird der Vorgang terminiert und der Ressource zugeordnet. Diese Ansicht ist auch sehr nützlich, wenn man Vorgänge im Rahmen der Kurzfristplanung von einer Ressource auf die andere umverteilen möchten.

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    Etwaige Überlastungen sieht man sowohl in der Team Planner Ansicht als neuerdings auch im Balkendiagramm in der Indikatorspalte. Nachdem auch die Einsatzplanung abgeschossen ist, veröffentliche ich den Projektplan.

    Projektkommunikation mit Mitarbeitern

    In dem Moment, in dem der Projektplan veröffentlicht wird, bekommen die eingeplanten Ressourcen, also die Projektmitarbeiter, eine E-Mail-Nachricht. Zudem wird im Bereich My Tasks im Project Web Access der Arbeitsvorrat angezeigt.

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    Im Bild sieht man die beiden Vorgänge, die für den 19.10. eingeplant sind. Zu jedem Vorgang sieht man die in Project geplante Arbeit und die Ist-Arbeit. Die Ist-Arbeit kann wie bisher hier eingegeben werden und an den Projektleiter gesendet werden.

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    Die in Project Server 2007 neu eingeführte doppelte Erfassungsmöglichkeit bleibt bestehen. D.h. die Ist-Arbeit kann wie bisher an zwei Stellen erfasst werden, einmal mit dem Projektleiter als Empfänger im Bereich My Task und einmal im Bereich My Timesheets mit dem Linienvorgesetzten als Empfänger. Neu ist, dass man My Timesheets und My Tasks jetzt koppeln kann, sodass der Project Server die Rückmeldung aus dem Bereich My Timesheets auch automatisch auch an den Projektleiter sendet.

    holert-anbau-21

    Nach wie vor kann zu jedem Projekt eine SharePoint-Projektarbeitsbereich erstellt werden, in dem z.B. begleitende Projektdokumenation abgelegt werden kann. Hier profitiert der Project Server-  wie an vielen anderen Stellen auch - von den Neuerungen in SharePoint.

    holert-anbau-20

    Zu den Neuerungen gehören u.a. neue Funktionen zum Bewerten und Validieren von neuen oder geänderten Einträgen, aber auch die bessere Offline Verfügbarkeit in Verbindung mit den SharePoint Office Workspaces (früher Groove).

     

    Passend für Sie und mehr Infos

    Nach dem großen technologischen Umbruch in der 2007er Version sind gibt es in der 2010er Version viele Neuerungen, die auch für den Anwender direkt fühlbar sind. Wie bisher hat Microsoft sehr viel in die Anpassbarkeit und Programmierbarkeit investiert. So sind mehr Funktionen als bisher jetzt auch ohne IT Spezialisten z.B. durch Mitarbeiter im Projektbüro anpassbar. Das ebnet auch den Weg für weitere Speziallösung von Drittanbietern, wie z.B. die Darstellung der aktuellen Termine im Outlook oder Lotus Notes Kalender.

    Mehr Informationen zu Project und Project Server 2010 zeige ich auch auf unserem kostenlosen Infotag und MPUG Meeting.

    Renke Holert

  • Project Server 2007 SP2 macht aus einer lizenzierten Version eine Testversion

    Nach ein Einspielen des Service Pack 2 wird aus einer volllizenzierten Version von SharePoint/Project Server eine Testversion mit einer Laufzeit von 180 Tagen. Die Lösung ist einfach und besteht darin, in der SharePoint Zentraladminstration den korrekten Lizenzschlüssel wieder einzugeben. Mehr Infos hier http://support.microsoft.com/kb/971620

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